Bargeld und Kreditkarten weg in Kanada: So kommen Sie an Geld

22. Juli 2016

Ob im Wohnmobil, mit dem Motorrad oder in einer Reisegruppe - eine Reise durch die abwechslungsreiche Landschaft Kanadas ist ein Erlebnis für die Ewigkeit. Doch das unbeschwerte Urlaubsgefühl ist schnell verflogen, wenn die Brieftasche plötzlich verschwindet. Ob gestohlen oder verloren, ist erst einmal zweitrangig. Denn oft sind mit der Brieftasche nicht nur wichtige Dokumente und Kreditkarten weg, sondern auch die kompletten Barmittel. Wer ohne Reisegruppe in Kanada unterwegs ist, steht nun vor einem ernsten Problem. Denn ohne Bargeld ist eine Weiterreise kaum möglich und durch den Verlust von Kreditkarten gibt es keine Möglichkeit, einfach Geld am Automaten abzuheben. In solch einer Situation heißt es: Ruhe bewahren! Zunächst gilt es, finanzielle Folgeschäden zu vermeiden. Danach geht es um mögliche Optionen, um auch in einem entfernten Land wie Kanada an Geld zu kommen.

Bei Verlust Karten sperren lassen!

Wenn das Portemonnaie nach intensiver Suche nicht mehr aufzufinden ist, sollten im ersten Schritt die darin enthaltenen Bank- und Kreditkarten gesperrt werden. So wird verhindert, dass die Karten von Fremden als Zahlungsmittel verwendet werden und dem Karteninhaber ein finanzieller Schaden entsteht. Für diesen Zweck steht unter der Telefonnummer 116 116 ein Sperr-Notruf bereit, der 7 Tage die Woche und 24 Stunden täglich erreichbar ist. Bei Anrufen aus den USA und Kanada ist der Nummer die Ländervorwahl "011-49" für Deutschland voranzustellen. Um eine Karte sperren zu lassen, sind nur wenige Angaben erforderlich. Wichtig ist jedoch, das Telefonat mit Uhrzeit und Namen des Gesprächspartners zu dokumentieren. So sind Urlauber bei späteren Haftungsfragen auf der sicheren Seite. Nach dem Sperren der Karten ist der Gang zur Polizei ratsam.

Diebstahl bei Polizei anzeigen

Québec: Auf Schienen durch die „Belle Province“

21. Juli 2016

Die bequemste Art, die Provinz Québec zu entdecken, ist per Zug. Ein gut ausgebautes Streckennetz mitten durch die Natur macht den Weg buchstäblich zum Ziel. Neben der nationalen Bahngesellschaft VIA Rail, die alle wichtigen Städte miteinander verbindet, sind vor allem die touristischen Züge sehr charmant.

Besonders eindrucksvoll ist die Fahrt mit dem Train de Charlevoix. Die 125 Kilometer lange Strecke schmiegt sich an die nördliche Küstenlinie des Sankt-Lorenz-Stroms und passiert sieben malerische Küstenstädte und -dörfer. Während der gemütlichen Küstenfahrt haben die Passagiere die Möglichkeit, an den verschiedenen Haltestellen einen Stopp einzulegen und die Region Charlevoix (UNESCO Weltbiosphärenreservat) auf eigene Faust zu entdecken. Zahlreiche Hotels wie zum Beispiel das L’Hôtel Le Germain Charlevoix oder das Fairmont Le Manoir Richelieu in La Malbaie laden zum Übernachten ein.

Der Zug startet noch bis zum 9. Oktober 2016 von Mittwoch bis Sonntag drei Mal pro Tag an den Wasserfällen im Park Montmorency in der Nähe von Quebec City oder in La Malbaie in der Region Charlevoix. Die Fahrt vom Parc Montmorency bis nach La Malbaie dauert rund vier Stunden. An allen sieben Stationen können die Passagiere aussteigen und zu einem späteren Zeitpunkt die Reise fortsetzen. An mehreren Bahnhöfen besteht auch die Möglichkeit, ein Fahrrad zu leihen und die Umgebung auf dem Drahtesel zu erkunden.

Moderne First Nations Küche in Winnipeg: Feast Café Bistro

05. Juli 2016

Als eines von bisher nur wenigen indigenen Restaurants in ganz Kanada öffnete das neue Feast Café Bistro vor kurzem seine Tore in Winnipegs West End.

Mit großer Leidenschaft ist Besitzerin Christa Bruneau-Guenther vom Stamm der Peguis First Nations hier am Werk. Neben ihrer Begeisterung fürs Kochen indigener Rezepturen hat sie sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen wieder mit der Kunst und Kultur der Ureinwohner zu verbinden. „Essen bedeutet für mich, dass Freunde und Familien zusammensitzen, das Brot teilen und sich mit der Erde verbunden fühlen“, betont die Gastronomin. Der nachhaltige Anbau von Nahrungsmitteln und das Handeln nach dem Motto „Living off the land“ ist seit jeher ein unerschütterlicher Teil der indigenen Identität. „Wir ernten, kochen und essen mit guter Absicht. Wir zollen den Pflanzen und Tieren Respekt, von denen wir unsere Nahrung erhalten. Wenn wir zusammen essen, ehren wir unsere Beziehungen zueinander, wahren unsere Vergangenheit und teilen unsere Geschichten. Wir werden geistig, körperlich und spirituell ernährt.“

Finanziell unabhängig in Kanada

21. Juni 2016

 

Urlaub in Kanada: Bezahlen und Geld abheben im Land des Ahorns

Es ist für viele Menschen ein Traumreiseland: der große weiße Norden namens Kanada. Das zweitgrößte Land der Erde hat vor allem landschaftlich eine Fülle einmalig schöner Eindrücke zu bieten. Hinzu kommen interessante Städte wie Toronto, Montréal und Vancouver. Eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang immer wieder ergibt, ist das Bezahlen in Kanada. Sollte Geld direkt getauscht, am Automaten abgehoben oder alles gleich per Kreditkarte bezahlt werden?

Oft nur einmal im Leben

Eine Reise nach Kanada geht durchaus ins Geld. Neben den Flugkosten fallen auch innerhalb des weitläufigen Landes viele Ausgaben für das Reisen an. Denn schließlich fahren nicht alle Urlauber mehrfach nach Kanada. Entsprechend wird versucht, möglichst viel vom Land während der Reise mitzubekommen - und mitzunehmen. Denn gerade in Kanada gibt es eine Vielzahl interessanter Erinnerungsstücke und Mitbringsel einzukaufen. Vor allem die heute noch ausgeübten Künste und Handwerkstechniken der Ureinwohner stehen bei Touristen hoch im Kurs. Da die entsprechenden Erzeugnisse in mühseliger und langer Arbeit handgefertigt sind, haben sie einen entsprechenden Preis.

Neben dem Kunsthandwerk der Inuit und First Nations sind es vor allem Lebensmittel wie Ahornsirup und Lachs, was gerade von Deutschen am Liebsten aus Kanada mit nachhause genommen wird. Nicht immer sind dabei die Beträge so hoch, dass sich das Zücken der Kreditkarte lohnt. Doch wie verhält es sich damit, in Kanada an Bargeld zu gelangen?

Per Karte abheben einfacher als umtauschen

Das direkte Umtauschen von Euros in Kanadische Dollar dürfte inzwischen die absolute Ausnahme bilden. Denn die wenigsten Menschen reisen gerne mit viel Bargeld ins Ausland. Bequemer ist es, kanadisches Geld per Karte vom Konto in Deutschland abzuheben. Hier können jedoch Gebühren anfallen, die je nach Kreditinstitut unterschiedlich hoch ausfallen können.

Leseprobe

download_leseprobe

360° medienshop

Kanada, Australien, Neuseeland: Bücher, Kalender, DVDs und 360°-Einzelhefte bestellen Sie in unserem neuen Shop!

Leserfoto-Kalender Kanada 2017

Bestellen Sie den Leserfoto-Kalender 2017 (Format: 500 mm x 350 mm, Ansicht aller Kalenderblätter und Bestellmöglichkeit hier) bis 31. März 2016 zum Sonderpreis von 19,95 €, danch 24,95 €, innerhalb Deutschlands keine zusätzlichen Versandkosten, andere Länder jeweils 3,00 € zusätzlich. Versand risikolos mit beigelegter Rechnung!

Blockhaus in der Einsamkeit

E-Book "Ein Blockhaus in der Einsamkeit - Kanadas Wildnis als Lebensweg" für 9,99 € ab sofort u.a. hier erhältlich.

Als gedrucktes Exemplar (16,95 €) erhalten Sie es in unserem Shop.

Newsletter

Melden Sie sich jetzt für unseren 360° Faszination Kanada Aktuell Newsletter an! Bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten Sie regelmäßig interessante Berichte, News, Bilder und mehr aus Kanada.

Geschenkabo-Gutschein

Wenn Sie ein Geschenkabo bestellt haben finden Sie hier einen Gutschein für den Beschenkten.