International Polar Bear Day am 27. Februar 2015

25. Februar 2015

Jedes Jahr am 27. Februar ruft Polar Bears International zum Internationalen Tag des Eisbären auf. Die Umweltorganisation ist das weltweit führende Bündnis zum Schutz des Eisbären und kämpft für die Erhaltung seines natürlichen Lebensraums auf den Eisflächen der arktischen Meere.

Der weltweit gefeierte International Polar Bear Day klärt über die Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung auf, die für den Rückgang des Meereises und somit für die Zerstörung des Lebensraums der Eisbären verantwortlich ist. Polar Bears International fordert dazu auf, den individuellen CO2-Ausstoß zu verringern, indem beispielsweise das Heizungsthermostat heruntergedreht oder das Auto stehen gelassen wird.

Eine beachtliche Population an Eisbären lebt an bzw. auf der Hudson Bay im Norden der kanadischen Provinz Manitoba. Jedes Jahr kommen zahlreiche Besucher aus aller Welt, um den König der Arktis in seinem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Diamanten sind „Yellowknife´s best friend“

24. Februar 2015

Ein Hauch von Goldgräberstimmung weht noch immer durch Yellowknifes historische Altstadt. Die beschauliche Hauptstadt der Northwest Territories liegt inmitten eines Gebietes mit großem Gold- und Diamantenvorkommen. Letztere wurden erst Anfang der 90er Jahre entdeckt und bescherten der Region nach ihrem kurzen Goldrausch der 30er Jahre einen erneuten Boom.

Yellowknife ist das geschäftige Verwaltungs- und Transportzentrum dreier Diamantenminen, die rund 250 km nördlich der Stadt liegen. In Nordamerikas erster Diamantenmine Ekati wurden seit ihrer Eröffnung im Jahr 1998 mehr als fünf Tonnen des Edelsteins abgebaut. Und die Diavik-Diamantenmine produziert seit 2003 jährlich 1.600 kg oder acht Millionen Karat. Fast 10% dieser nördlichen Diamanten werden in Yellowknife geschliffen und poliert. In einer Reihe von örtlichen Schmuckgeschäften und Galerien können sie begutachtet und erworben werden.

British Columbia: Winter in der Wildnis

16. Februar 2015

Von Nicole Lischewski

„Da will ein Elch über das Eis!“ Chris zeigt aus dem Fenster unserer Blockhütte. Der See ist noch nicht lange zugefroren, das ist doch viel zu riskant? Ich springe vom Sofa auf. Aber tatsächlich: Unten am Ufer steht eine Elchkuh, die unschlüssig das Eis testet. Ein Bein vor, dann das nächste, vorsichtiges Rutschen. Stehenbleiben. Sie wirkt wie die vierbeinige Version eines ungelenken Schlittschuhläufers. Sehnsüchtig blickt sie zum anderen Ufer, das fast den ganzen November im Eisnebel versteckt gewesen war. Jetzt ist es sichtbar, da der Tagish Lake seit dem Gefrieren nicht mehr in der Kälte dampft. Noch ein Schritt, ein überlegendes Schnuppern am Eis. Die langen Ohren drehen sich grübelnd.

Ich beiße mir auf die Lippen: „Meinst du, das trägt sie schon?“, frage ich Chris. Ich beobachte nervös, wie sich das Tier einen weiteren, vorischtigen Schritt vorwagt, immer wieder unsicher um sich schaut, und dann – große Scheiben Eis schleudern plötzlich senkrecht empor, Klumpen von Schneematsch und Wasser spritzen hoch, wo eben noch der Elch stand. Etwas Dunkles, Braunes taucht panisch auf und nieder. Kopf und Vorderbeine bäumen sich aus dem Wasser, als das schwere Tier versucht, sich zurück aufs Eis zu schieben. Aber es bricht, und die Elchkuh geht erneut unter. „Die schafft das nicht, wir müssen was tun!“ Chris läuft vor dem Fenster auf und ab.

I Remove What Doesn´t Belong: Ich entferne, was nicht dazu gehört

14. Februar 2015

Von Annegret Heinold

2011 gab es zum ersten Mal das „World Jade Symposium“, einen Wettbewerb, bei dem 50 Schnitzer aus aller Welt ein Kunstwerk einreichten, das sie aus einem 3 x 2 x 1 Zoll großen Jadestück schnitzten. Der Sieger war Chris Dobranski, ein Kanadier mit deutschen Wurzeln.

Chris Dobranski sagt, als Erklärung dazu, wie seine Skulpturen entstehen: „Ich entferne, was nicht dahin gehört“. Und wenn er eine Figur in der Hand hält, und auf das zeigt, was entfernt werden muss, versteht man sofort, was er meint. Er entfernt das, was nicht dahin gehört, so gut, dass er 2011 den ersten Preis auf dem World Jade Symposium gewann und somit zur Zeit der weltbeste Schnitzer für Jade ist. Er gewann mit seiner Skulptur „Dreamspeaker“. Einer Figur aus Jade, Opal, Achat, Koralle und Holz. Sie stellt einen Raben dar, in einen Mantel gehüllt, der in seinen Krallen die Instrumente eines sogenannten Dreamspeakers hält. In der einen Kralle hält er eine Dechsel, ein Werkzeug, das zum Schnitzen von Totempfählen verwendet wird. Und in der anderen Kralle hält er eine Rassel, wie sie bei den traditionellen Tänzen der Ureinwohner benutzt wird.

Leserfoto-Kalender Kanada 2015

Bestellen Sie den neuen Leserfoto-Kalender 2015 (Format: 500 mm x 350 mm, Ansicht und Bestellmöglichkeit hier) zum Preis von 24,95 €, innerhalb Deutschlands keine zusätzlichen Versandkosten, andere Länder jeweils 3,00 € zusätzlich. Versand risikolos mit beigelegter Rechnung!

Newsletter

Melden Sie sich jetzt für unseren 360° Faszination Kanada Aktuell Newsletter an! Bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten Sie regelmäßig interessante Berichte, News, Bilder und mehr aus Kanada.

Geschenkabo-Gutschein

Wenn Sie ein Geschenkabo bestellt haben finden Sie hier einen Gutschein für den Beschenkten.