Kanadas neues Zehn-Jahres-Visum erleichtert das Reisen für Vielreisende

16. August 2011

Kanada hat ein neues Visum für Besucher eingeführt, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums mehrfach nach Kanada einreisen wollen. Bisher konnten Besucher das sogenannte Multiple-Entry-Visum für einen Zeitraum von maximal fünf Jahren erhalten. Von nun an kann das Visum für bis zu zehn Jahre ausgestellt werden.

Das neue Visum soll Menschen mit nahen Angehörigen in Kanada, vor allem aber Geschäftsreisenden das Reisen erleichtern.

Allein im Jahr 2010 hat Kanada fast eine Million Visa für Besucher, so genannte Temporary Resident Visa, ausgestellt. Zum einen können Besucher Visa beantragen, die eine einmalige Einreise erlauben, zum anderen gibt es Multiple-Entry-Visa, die eine Vielzahl von Ein- und Ausreisen erlauben. Da inzwischen in vielen Ländern Pässe bis zu zehn Jahre gültig sind, hat Kanada die Laufzeit der Multiple-Entry-Visa auf bis zu zehn Jahre verlängert.

Natürlich ist die Genehmigung eines Visums nach wie vor von bestimmten Bedingungen abhängig, außerdem kann ein Visum nicht länger gültig sein als der Pass des Reisenden.

Weitere Informationen für die Visa-Beantragung finden sich unter http://www.cic.gc.ca/english/visit/apply-who.asp

Lunenburg: UNESCO-Welterbe in Nova Scotia - Auf den Spuren deutscher Einwanderer

02. August 2011

Der Flughafen von Halifax ist für die meisten europäischen Besucher das Eingangstor in die kanadische Atlantikprovinz Nova Scotia. Neben Halifax, dem malerischen Fischerdörfchen  Peggy´s Cove mit dem wohl meistfotografierten Leuchtturms Kanadas und den Highlands von Cape Breton ist die UNESCO Welterbestadt Lunenburg beliebtestes Ziel der Touristen. Während die Namen Halifax und Cape Breton sofort auf die beiden früheren Kolonialmächte England und Frankreich verweisen, klingt Lunenburg irgendwie deutsch. Und richtig: Lunenburg geht auf die Ansiedlung vorwiegend deutschsprachiger Einwanderer durch die Briten zurück, obwohl sie nicht aus Lüneburg stammten, wie man vielleicht vermuten könnte. Der Name wurde zu Ehren von George II., König von Großbritannien, gewählt, der dem Haus Hannover entstammte und gleichzeitig Herzog zu Braunschweig und Lüneburg war.

Die Europäer waren natürlich nicht die ersten Siedler der Gegend. Das waren die Mikmaq, die seit ewigen Zeiten dort von der Jagd und vom Fischfang lebten. Mit den aus Frankreich stammenden Siedlern, den „Acadiens“, hatten sie sich arrangiert. Das Zusammenleben verlief wohl relativ problemlos, was sich jedoch änderte, als die Briten die Herrschaft in „L'Acadie“ übernahmen. Die ersten Besiedlungsversuche der Briten in Nova Scotia waren nicht so erfolgreich wie gewünscht, sodass man sich auf deutsche und Schweizer Protestanten besann, denen man mehr Ausdauer, Fleiß und Engagement zutraute als den aus den englischen Elendsquartieren und Gefängnissen rekrutierten Ansiedlern des ersten Versuches.

Viele Wege führen nach Lunenburg. Der schnellste aber von Halifax über den Highway 103. Am Exit 11 verlässt man den Highway und fährt Richtung Meer, das immer mal wieder zwischen den bewirtschafteten Hügeln in der Sonne aufblitzt. Nach 15 Minuten erreicht man Lunenburg und entdeckt gleich hinter der ersten Kreuzung ein aus Deutschland wohlbekanntes Bauobjekt – ein Stück der Berliner Mauer. Eine historische Reminiszenz an eine geteilte Welt, aber sicher kein Erinnerungsstück an deutsche Ursprünge in Lunenburg.

Mehr zu Lunenburg in einem Beitrag von Wolfgang Opel in der kommenden Ausgabe 4/2011 von 360° Kanada.

High School im Ausland: Ferienprogramm mit Gastfamilie und Schulfreunden

29. Juli 2011

Kommende Woche ist eine ganz besondere Woche in Deutschland: Im ganzen Land sind Sommerferien. Was Jugendliche während ihrer Schulferien machen, ist meistens schon längere Zeit im Voraus genau geplant: Urlaub, Ferienlager, Jugendtreff – alles muss organisiert sein. Anders sieht es aus, wenn ein Schüler für einige Zeit im Ausland zur Schule geht. „Was habt Ihr im Ausland in Euren Ferien erlebt“, hat Highschoolberater ec.se einige Teilnehmer gefragt. Die Organisation vermittelt Jugendliche für High School Aufenthalte in die USA, nach Kanada, Australien und Neuseeland.

Eine Möglichkeit, während des High School Aufenthalts die Ferien zu verbringen, sind Trips, die von ec.se Partnern im Gastland angeboten werden. In den USA und Kanada werden Reisen zu den Sehenswürdigkeiten der Länder angeboten, zum Beispiel nach Florida, an die Niagarafälle oder in eine der Metropolen. Auch Sportler, die sich einem Schulteam anschließen, haben gute Chancen, Land und Leute kennen zu lernen: Manchmal gibt es Trainingscamps, und zu Spielen und Wettkämpfen geht es meistens per Bus zumindest durch die Region.

Für diejenigen, die ihr High School Year bei einer Gastfamilie verbringen, kommt es natürlich auf die Lebensumstände der Gastgeber an – je nachdem, wie weit die Verwandtschaft verstreut ist und wie hoch das Einkommen ist, stehen mehr oder weniger Reisen im Familienplaner. Aber eines ist klar: Das Gastkind ist immer dabei, wenn die Familie die Koffer packt. Felix aus Berlin zum Beispiel ging mit seiner Gastfamilie auf eine Kreuzfahrt. Großes Glück hatte Marie aus Köln. Ihre amerikanische Gastfamilie besuchte während der Frühjahrsferien die Schwester des Gastvaters auf Hawaii. „Ich habe bestimmt Orte gesehen, die kein Tourist zu Gesicht bekommt“, schwärmt sie.

Dass die verwandtschaftlichen Beziehungen  der Gastfamilie bis Honolulu reichen, lässt sich im Vorfeld eines Schüleraustauschs natürlich nicht planen – aber auch der Campingtrip zum nächsten See kann richtig Spaß machen, wenn man sich mit der neuen Familie und den neu gewonnenen Freunden wohl fühlt.

Fotowettbewerb von 360° Kanada und Faszination Kanada

25. Juli 2011

Schickt uns Eure schönsten Kanada-Fotos an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Die Veröffentlichung erfolgt zum einen auf der Facebook-Seite Faszination Kanada (http://www.facebook.com/faszination.kanada).

Die beliebtesten Fotos werden auch im Printmagazin 360° Kanada (www.360grad-kanada.de) veröffentlicht.

Unter allen Einsendern bis zum 5. August verlosen wir zudem ein Jahresabonnement von 360° Kanada und ein Exemplar des Bildbands "Best of Trans-Canada-Highway - von Neufundland nach Vancouver".

Wir freuen uns auf Eure Bilder!!

MyStudyChoice.de

 

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